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Heizlastberechnung
Verfasser:
BenjaminW
Zeit: 29.05.2019 17:42:36
0
2790254
Hallo,

ich habe eine Heizlastberechung der Firma V... vorliegen.
Darin sind Rohrlängen zwischen 54m und 100m bei VA von 10cm und 15cm.


Ich habe um Korrektur gebeten auf VA von teilweise 8cm und 12cm.

Als Antwort bekomme ich, "dass geht nicht. Es können nur Abstände 5/10/15/20 cm gerechnet werden."

Wäre eh nicht so wichtig, da eng genug und gleich lange Rohrlängen waren auch egal, weil das ja über die Ventile im Rücklauf gemacht wird.

Mag sein, aber so wie ich das verstehe sind engere VA Sinnvoll und die Rohrlängen sollen wegen dem Druck ähnlich lang sein.

Ich habe so gar keine Lust eine weitere Diskussion mit dem Heizi zu führen, da er mir sagt, dass er sich auskennt und man es eben so macht wie oben beschrieben. Bin aber froh überhaupt einen Heizi gefunden zu haben, mit dem man überhaupt reden kann bezüglich keine ERR usw.

Deshalb meine Frage:
Macht es Sinn, einen eigenen Verlegeplan zu machen und darin den VA über den Daumen fallweise enger zu machen um die Rohrlängen anzugleichen?

Vielen Dank

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 29.05.2019 19:32:24
0
2790290
Stell deinen Verlegeplan mal hier komplett ein (Daten schwärzen).

Verfasser:
BenjaminW
Zeit: 30.05.2019 20:23:24
0
2790574
Ich habe noch keinen Verlegeplan erhalten bzw. erstellt.

Lediglich eine Raumliste und zum besseren Verständnis einen Grundriss:
https://www.dropbox.com/s/5vy2kx5r444mt1d/Grundfl%C3%A4che%20FBHz.jpg

https://www.dropbox.com/s/kxoji0ujxbfs6wh/Raumliste%20FBHz.jpg


Verfasser:
OldBo
Zeit: 30.05.2019 21:48:06
0
2790594
Das sieht doch ganz gut aus. Aber die Heizlasten und die Systemtemperaturen sollte man schon kennen.

Verfasser:
BenjaminW
Zeit: 31.05.2019 13:08:12
0
2790732
Auslegungs-Heizleistung ΦAusleg,Geb 6816W

Vorlauftemperatur = 39.0 °C
gemittelte Rücklauftemperatur = 30.9 °C

Verfasser:
HFrik
Zeit: 31.05.2019 14:43:36
6
2790761
39 Grad sind hoffentlich nicht ernst gemeint, das ist ja wie aus den 70'er Jahren....
35° ist oberkante Unterlippe für neuauslegung, nur im ungedämmte Altbau mal leicht darüber. Neubau hat man lieber mit einer 2 vorne dran.
Ist es eine Altbausanierung oder ein Neubau?

Verfasser:
OldBo
Zeit: 31.05.2019 15:52:33
1
2790778
Deswegen meine Frage. Diese Programme arbeiten meistens mit 40 °C.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 03.06.2019 07:09:01
1
2791348
Nun, zwischen 40 und 30° liegen grob 20-25% mehr HEizkosten bei gleicher Raumwärme. Also mehr als Peanuts.

Verfasser:
Reggae
Zeit: 03.06.2019 08:33:05
1
2791366
Und ich glaube die Heizlast nicht ☺

Gruß Arne

Verfasser:
Karl Napf
Zeit: 03.06.2019 10:05:07
0
2791404
Wieso sollte die Heizlast nicht stimmen ?

Räume mit 3 Aussenwänden in reichlicher Anzahl.
Fußbodenbeläge die nicht unbedingt temperaturfreundlich sind.

Bei dem Grundriss und den dargestellten Vorgaben gibts nur 2 Möglichkeiten
entweder mit den erhöhten Temperaturen leben oder Bauwerksausführung dergestalt ändern, dass die Heizlast sinkt und/oder die Leistung der FBH durch andere Oberbeläge verbessert wird.

Grundrissänderungen wirds wohl eher nicht geben.
Ob geänderte Bauwerksausführung noch in Frage kommt ---> ?
Glaube ich auch eher nicht.

Die Verrohrung noch nen Tick enger zu legen kann vielleicht noch 1 Grad bessere Systemtemperatur bringen, wenn man weiss welche/r Raum/e die hochste Heizlast/m² verursacht. Am grundsätzlichen Hauptproblem "Räume mit 3 Aussenflächen" ---> hohe Heizlast ändert das allerdings nicht wirklich was.

Verfasser:
Karl Napf
Zeit: 03.06.2019 10:12:14
0
2791407
Zitat von BenjaminW Beitrag anzeigen
Rohrlängen sollen wegen dem Druck ähnlich lang sein.


Denkfehler.
Je ähnlicher Druckverluste sind desto weniger muss abgeglichen werden.
Dafür brauchts noch den erforderlichen Wasserdurchsatz im Kreis.
Gleiche Rohrleitungslängen alleine machens nicht.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 03.06.2019 10:14:23
0
2791410
Nun, wenn es ein massivbau ist, könnte man die Situation eventuell mit einer Betonkernaktivierung retten, wenn der Rohbau noch nicht steht. Ansonsten eventuell Wandheizungen mit vorsehen.
Aber ich fürchte in vielerlei Hinsicht liegt das Kind schon im Brunnen weil man sich erst ganz zum schluss um das heizen gekümmert hat?

Verfasser:
de Schmied
Zeit: 03.06.2019 10:18:49
1
2791415
Bei den Durchflusswerten muß doch so eine hohe Vorlauftemperatur heraus kommen

Achtung Laie

Verfasser:
BenjaminW
Zeit: 04.06.2019 17:03:44
0
2791908
Um auf die verschiedenen Aspekte und Fragen einzugehen:

* Es ist ein Neubau
* Massiv / Proton
* Rohbau steht bereits (Wände, Rohfußboden, Dach)

Verfasser:
OldBo
Zeit: 04.06.2019 17:25:22
2
2791913
Zitat von BenjaminW Beitrag anzeigen
Auslegungs-Heizleistung ΦAusleg,Geb 6816W

Vorlauftemperatur = 39.0 °C
gemittelte Rücklauftemperatur = 30.9 °C

Runter mit der Vorlauftemperatur und eine geringere Temperaturdifferenz zur Berechnung nehmen. Dann sieht es schon anders aus

Verfasser:
BenjaminW
Zeit: 10.06.2019 14:28:50
0
2793714
Jegliche Änderung der Berechnung geht immer über den Heizungsbauer, der über meine Fragen und Wünsche immer nur den Kopf schüttelt.

Von daher werde ich folgendermaßen vorgehen:
Ich verlege die Heizkreise selbst und verringere den Verlegeabstand passend zu einer ausgeglichenen Heizkreislänge aus dem Bauch raus.

Wenn die Heizung dann mal installiert ist, werde ich mich über Schrittweise Veränderung an eine gute Vorlauftemperatur annähern.

Verfasser:
OldBo
Zeit: 10.06.2019 17:42:23
0
2793754
Na, dann viel Erfolg bei dem hydraulischen Abgleich ;>))

Verfasser:
BenjaminW
Zeit: 18.06.2019 13:23:17
1
2795931
Macht meine Vorgeschlagene Vorgehensweise kein Sinn?

Wie kann ich es besser machen?

Mit Wunsch VA und Wunschvorlauf die Auslegung / Hydraulischer Abgleich nochmal separat beauftragen z.B. bei heizlast.de?

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