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Solaranlage umbauen für Heizungsunterstützung
Verfasser:
Heiner33
Zeit: 01.06.2019 14:12:23
0
2790949
Hallo,
ich brauche etwas Unterstützung bei der Planung für den Umbau der Solaranlage zur Heizungsunterstützung.

Bestand:
- 3 Solarflachkollektoren
(genaue m2 muss ich erst messen, das Haus wurde gekauft) so ca. 7m2
- Oventrop Solarstation mit Wilo Pumpe
- Solarsteuerung Deltasol Bs
- 380l Brauchwasserspeicher interner WT
-1500l Puffer ohne WT
- Holzvergaser Fröling S4 Turbo 22kw
- 80% Fbh
-Anlage ist südlich ausgerichtet ohne Beschattung

Da es z.Z nur ein zwei Personenhaushalt ist... schaltet die Solaranlage im Sommer sehr schnell ab, da wir zu wenig Energie vom Brauchwasserspeicher entnehmen....

Geplant wäre für den Umbau:
-30Platten Wärmetauscher von Oventrop 205Euro
-eine weitere baugleiche Wilo Pumpe 80Euro
- 3 Zonenventil

Muss die Steuerung getauscht werden?
Die beiden Pumpen können paralell laufen.
Sensoren werden 3 benötigt (Kollektoren, Boiler, Puffer) und ein Ausgang für das 3Zonenventil zur Umschaltung wird benötigt.

Ist die Planung soweit umsetzbar und sinnvoll?
Die Kollektoren sollen später auch noch erweitert werden...

Verfasser:
Heiner33
Zeit: 11.06.2019 19:05:42
0
2794060
Hallo, gibt es denn hier unter den freundlichen Experten niemanden der seine Meinung zu meinen Vorhaben postet?!?! Ich bin um sämtliche Tipps dankbar. VG Heiner

Verfasser:
SG03
Zeit: 11.06.2019 19:14:39
2
2794063
Was ist dein Ziel ? Wenn die Solaranlage im Sommer wegen zuviel Wärme abschaltet, ist die Heizung doch auch unnötig. Oder willst du nur die Übertemperatur abführen, um das Cracken zu verhindern ?

Verfasser:
Heiner33
Zeit: 11.06.2019 20:10:42
0
2794077
Einerseits möchte ich das Cracken verhindern... ich denke das schont die Anlage... und wenn dabei der Puffer noch geladen wird kann ich bei schlechten Wetter ja wieder vom Puffer in den Boiler laden...

ggf. in der Übergangszeit Heizen?! Das möchte ich beobachten und vielleicht die Anlage erweitern.
Platz ist am Dach genug.

Das Haus wurde mit Solaranlage gekauft... ich hoffe mit der Investition daraus noch mehr nutzen zu haben.

Jeder Tag an dem ich den Holzkessel nicht anheizen muss ist für mich wertvoll

Verfasser: lowenergy
Beitrag entfernt. Grund: Werbung (siehe Forumsregeln)
Verfasser:
Heiner33
Zeit: 11.06.2019 22:47:56
0
2794110
soeben habe ich eine Idee gehabt.....

Ich habe in der Fröling Lamdatronic Steuerung im Hand Betrieb die Boilerladepumpe eingeschaltet...

Nun wird der Wasserboiler (aktuell 77grad) abgekühlt und die Puffertemperatur oben ist innerhalb 15 Minuten bereits um 2 Grad angestiegen....

Ist das irgendwie Technisch realisierbar eine Steuerung einzubauen die die Boilerladepumpe einschaltet wenn der Boiler eine bestimmte Temperatur hat? Der Warme Rücklauf würde ja wiederum den Puffer laden....

Verfasser:
Werner S
Zeit: 11.06.2019 23:15:13
0
2794115
Tatsache ist: Wenn du Wärme zum heizen brauchst, hast du (fast) keine. Überschüssige Wärme "vernichten " kostet Strom. Man kann das System auch schönrechnen. Nach 25 Jahren erfahrungsgemäss ein reines Draufzahlhobby.

LG
WernerS

Verfasser:
Heiner33
Zeit: 11.06.2019 23:47:32
0
2794119
wegen einer Pumpe mehr?!
mal gut hochgerechnet... Pumpe braucht 10Watt x 8H x 365Tage x 25 Jahre sind 730000Watt...
Entspricht 730KW/h x 0.3Euro sind 219Euro...
Wie soll man da draufzahlen?!

Verfasser:
la boca
Zeit: 12.06.2019 07:26:41
1
2794129
Hallo

Es ist immer wieder erstaunlich,wie sehr die TE auf Solar fixiert sind. Gut,nun ist hier schon eine Anlage vorhanden. Das ändert aber nichts daran,dass sie ein teures Hobby ist. Wenn Du noch mehr in Dein Hobby investieren willst dann mach.

Aber wenn Du wirklich was für Deinen Geldbeutel tun willst,dann investiere auf der Restdachfläche nicht in Solar sondern in PV. Vorteil ist,dass Du das ganze Jahr etwas davon hast und nicht nur dann,wenn Du es nicht benötigst. Wenn Du Dir ein Angebot geben lässt,dann ist immer eine Machbarkeitsrechnung dabei. Du wirst sehen, wenn die Paramter stimmen,das Ding nach 6 - 8 Jahren abbezahlt ist. Danach bringt sie Dir nur noch helle Freude. Es sei denn Vater Staat erhebt ne Sonnenstrahlsteuer ☺

la boca

P.S. Deine Rechnung hinkt. Ladepumpe mit 10Watt kenn ich nicht. Bitte eine Beschreibung oder Link. Rechne mal eher mit 80 - 100 Watt. Dann sieht's schon anders aus

Verfasser:
Reggae
Zeit: 12.06.2019 08:21:05
0
2794142
Zitat von la boca Beitrag anzeigen
Hallo

Es ist immer wieder erstaunlich,wie sehr die TE auf Solar fixiert sind. Gut,nun ist hier schon eine Anlage vorhanden. Das ändert aber nichts daran,dass sie ein teures Hobby ist. Wenn Du noch mehr in Dein Hobby investieren willst dann mach.

Aber wenn Du wirklich was[...]

Der Stromverbrauch ist weit geringer

Gruß Arne

Verfasser:
uwh_de
Zeit: 12.06.2019 08:41:21
7
2794144
Zitat von la boca Beitrag anzeigen
Es ist immer wieder erstaunlich,wie sehr die TE auf Solar fixiert sind. Gut,nun ist hier schon eine Anlage vorhanden. Das ändert aber nichts daran,dass sie ein teures Hobby ist. Wenn Du noch mehr in Dein Hobby investieren willst[...]

Moin moin,
es ist aber auch erstaunlich wie nahezu jedes Solarthema mit PV zu geckleistert wird! Es wird dabei immer vermittelt, das alles was man bisher getan hat falsch war, als ob PV das Allheilmittel wäre.

☼ Grüße
Uwe ☺

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 12.06.2019 09:03:32
1
2794149
Zitat von Werner S Beitrag anzeigen
Tatsache ist: Wenn du Wärme zum heizen brauchst, hast du (fast) keine. Überschüssige Wärme "vernichten " kostet Strom. Man kann das System auch schönrechnen. Nach 25 Jahren erfahrungsgemäss ein reines Draufzahlhobby.

LG
WernerS

Wärme "vernichten" ist äußerst "preisgünstig" zu realisieren, sofern man einige Heizkörper im Keller hat. Stromverbrauch: < 0,5 kWh pro Monat für Pumpenstrom der HEP die nur 5 Watt benötigt.

Draufzahlen? Ich lese hier von einigen Betreibern die ohne ST bis zu 4000 l p.a. Heizöl für ca. 200 m² Wfl. verplemmern. Es kann sich jeder ausrechnen welche Summen in 20 Jahren zusammenkommen.

Gruß
Rudi

Verfasser:
b74880
Zeit: 12.06.2019 09:24:58
0
2794158
Morgen.

Sind den noch Anschlüsse am WW Speicher und Pufferspeicher frei? Wenn ja könntest du die Speicher im unteren Teil verbinden und mit Kugelhähnen und UWP steuern.
Habe aber mit Thermie keine Erfahrung. Wenn der Kram aber schon da ist......

Gruß!

b74880

Verfasser:
la boca
Zeit: 12.06.2019 09:30:54
1
2794162
Ist richtig. Jeder wie er es wünscht. Allerdings verplempert dieser TE kein Öl sondern heizt mit Holzvergaser. Wenn dessen Haus so ungünstig steht,dass es sogar im Hochsommer geheizt werden muss (ich kenne persönlich sogar eins),dann mag das eine gute Wahl sein. Für die Übergangszeiten? Was spart er da? Vielleicht 2 max. 3RM? Dafür ist der Aufwand m M n zu groß. Dann lieber PV und ne LWWP. Alles hydraulisch und thermisch abgeglichen. Dann läuft die LWWP in der Übergangszeit bei niedriger benötigten Vorlauftemperaturen perfekt.

@Uwe
Unsere HE Anlage ist auch nicht das Non plus ultra. Die PV allerdings (letztes Jahr eingebaut) ist für uns der Hammer. 50% Stromeinsparung sprechen für sich. Allerdings auch dessen geschuldet,weil Schichtarbeiter und oft tagsüber zu Hause. Poolpumpe, Kreissäge, Holzspalter usw. Alles läuft bei Nutzung umsonst. Wenn es ne Warmwassergeführte Kreissäge gibt,dann bin ich auch für Solar offen ☺. Und ich gehe davon aus,dass der TE zumindest für die Holzverarbeitung solche Geräte auch zu Hause stehen hat.

la boca

Verfasser:
Reiner.E
Zeit: 12.06.2019 12:01:19
1
2794204
Hallo Heiner,

wenn du die Umbauten selber machen kannst und die Steuerung das kann dann sollte dem nichts im Wege stehen aber wenn du das machen lassen musst dann wird dir Rechnung nicht aufgehen aber die Entscheidung musst du treffen.

Sonnige Grüße Reiner

Verfasser:
Heiner33
Zeit: 12.06.2019 16:09:26
0
2794270
Ich habe einen bekannten Heizungsbauer...
die angegebenen Komponenten + Kleinkram und Rohre + eine Spende fürn Heizungsbauer wird unter 500Euro bleiben, soweit meine Steuerung das kann bzw eine neue Solarsteuerung für max 150Euro zu bekommen ist....

Verfasser:
gnika7
Zeit: 12.06.2019 17:48:58
2
2794294
Hi,

Zitat von Heiner33 Beitrag anzeigen
Ich habe einen bekannten Heizungsbauer...
die angegebenen Komponenten + Kleinkram und Rohre + eine Spende fürn Heizungsbauer wird unter 500Euro bleiben, soweit meine Steuerung das kann bzw eine neue Solarsteuerung für max 150Euro zu bekommen ist....

Egal was es kostet, der Grenznutzen jedes weiteren qm der ST wird immer kleiner. Das heißt, aktuell hat deine ST einen (hoffentlich) recht guten Nutzen. Die Erweiterung wird den Nutzen von viellecht aktuell ca. 15% auf optimistische 30% heben. Damit sparst du weitere 15% bei der Wärmeerzeugung. Was wären das dann in €?

Im Vergleich dazu kannst du ca. 40% der Stromkosten einsparen. Dazu kommt noch die EV. Das heißt, mit PV landest du deutlich weiter im Plus.

Wenn es dir um Rentabilität geht, vergleich einfach die €-Werte am Ende, dann sollte klar sein, was rentabler ist. Kann natürlich sein, dass ST dabei gewinnt. Ist aber eher unwahrscheinlich.

Grüße Nika

Verfasser:
Stefan2601
Zeit: 12.06.2019 19:11:39
5
2794314
Ja, es ist natürlich sehr sinnvoll, mal eben zb. 15.000€ für PV auszugeben und mal eben eventuell noch 10.000€ für eine Wärmepumpe.
Tolle Tipps für jemanden, der nur ein paar Euro für den Umbau seiner ST-Anlage ausgeben wollte.

Warum nicht einfach mal auf das Thema anworten ... ?

Verfasser:
gnika7
Zeit: 12.06.2019 20:13:39
2
2794340
Zitat von Stefan2601 Beitrag anzeigen
Ja, es ist natürlich sehr sinnvoll, mal eben zb. 15.000€ für PV auszugeben und mal eben eventuell noch 10.000€ für eine Wärmepumpe.

Lesen bildet!
1. Von WP war nicht die Rede! Bei der vorliegenden Konstellation wäre sogar BWWP unsinnig. Aber Hauptsache bashen.
2. Es ist besser 15000 für PV fremd zu finanzieren und viel Nutzen zu haben als ggfs. 150€ für eine ST mit marginalem Nutzen auszugeben .
3. Da dem TE um Koste (sparen) geht, war die Aussage, man sollte beides durchrechnen und dann die bessere Alternative wählen. Man kann aber natürlich ohne Sinn und Verstand einfach das Dach mit ST vollpflastern. Ich bevorzuge jedoch die Methode, rechnen, vergleichen, machen.
4. Laut BDEW gilt,
Kosten Gas+ST 120%
Kosten Gas+PV 99%

Grüße Nika

Verfasser:
la boca
Zeit: 12.06.2019 20:33:35
2
2794357
Hallo Mika,

Doch die LWWP kam von mir ins Spiel,weil der TE hiervon sprach:

Zitat von Heiner33 Beitrag anzeigen
Jeder Tag an dem ich den Holzkessel nicht anheizen muss ist für mich wertvoll


Aber 15.000,-? Bei einem zwei Personenhaushalt bin ich eher bei 8.000,- mit allem drum und dran. Und das Beste ist,dass es die Mehrwertsteuer zurückgibt. Also kostet die Anlage nur ~7.000,-
Es soll ja auch kein Umstimmen sein. Heiner soll nur mal rechnen.

la boca

Verfasser:
Stefan2601
Zeit: 13.06.2019 06:42:35
1
2794420
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Zitat von Stefan2601 Beitrag anzeigen
[...]

Lesen bildet!
1. Von WP war nicht die Rede! Bei der vorliegenden Konstellation wäre sogar BWWP unsinnig. Aber Hauptsache bashen.


Ja, dann lese und bilde dich mal selbst.
Denn du bist hier nicht im Bilde...

Wenn ich das schon wieder lese... oh man...

Hauptsache wichtig tun...

Verfasser:
la boca
Zeit: 13.06.2019 07:17:59
0
2794425
Hallo Stefan und Nika - diesmal richtig geschrieben :-)

Es treffen Welten aufeinander. Aber lasst doch bitte diese Anfeindungen a la Twitter und Co.

Hallo Heiner

Du möchtest gern,dass der Puffer der Heizungsanlage auch von der ST gespeist wird. Dein Vorhaben ist sicherlich realisierbar. Ich würde evtl. zuerst in den Puffer und dann von dort aus in den BW Speicher. Ließe sich m M n leichter realisieren. Was ich dazu absolut nicht sagen kann ist etwas über Standzeitverluste oder wenn es mal nicht ganz so sonnig ist. Aber wenn eh noch mehr Platten geplant sind.


la boca

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 13.06.2019 07:38:08
0
2794429
@Heiner33.
Um mit ST eine ordentliche HU hinzubekommen ist mehr erforderlich als nur ein paar zusätzliche Kollektoren auf's Dach zu packen.

Daher sollten m. M. n. mal ein paar grundlegende Überlegungen stattfinden, so wie ich's selbst in 2013 ebenfalls gemacht hatte, als ich über die Installation einer Solarthermieanlage sinnierte.

Bis auf den Unterschied, dass bei euch die thermische Energie per Holzvergaserkessel ins Hausheizkreiswasser kommt, scheint das eine oder andere bei euch relativ identisch zu dem zu sein, wie das in etwa auch bei uns gegeben ist.

Ihr seid (wie wir) 2 Personen ... wird das langfristig so bleiben?

Bei einem Haushalt in dem nur 2 Personen leben finde ich einen 380 Liter fassenden Trinkwasserspeicher unpassend.

Ich persönlich würde zuallererst hier mit den Überlegungen beginnen.

Es wäre aus meiner Sicht hygienischer und in effizienter wenn die Trinkwassererwärmung per leistungsfähiger Frischwasserstation direkt aus dem 1500 Liter fassenden Pufferwasserspeicher erfolgen würde.

Bzgl. der hausintern vorhandenen wasserführenden Wärmeaustauschflächen wäre wissenswert, mit welchem mittleren Heizwassertemperaturniveau diese gefahren werden müssen.

Bei uns laufen die Heizkörper und einige Fußbodenheizungskreise übrigens mit identischer Vorlauftemperatur. An mehreren zusammenhängenden trüben und kältesten Tagen ist da rund +35°C als Maximalwert ausreichend, um die von uns gewünschte thermische Behaglichkeit in allen Räumen unseres vor gut 20 Jahren im Bereich-14°C Norm-Außentemperatur freistehend gebauten Einfamilienhaus mit etwa 250qm beheizter Fläche zu halten.

Mehr Informationen bei Interesse hier nachzulesen: Anlage_lowEnergy#Konzept_Kurzinfo

Sonnige Grüße

Stefan 😉

Zeit: 14.06.2019 13:43:21
0
2794840
Zitat von Heiner33 Beitrag anzeigen
Einerseits möchte ich das Cracken verhindern... ich denke das schont die Anlage... und wenn dabei der Puffer noch geladen wird kann ich bei schlechten Wetter ja wieder vom Puffer in den Boiler laden...

ggf. in der Übergangszeit Heizen?! Das möchte ich beobachten und vielleicht die Anlage erweitern.
Platz ist am Dach genug.

Das Haus wurde mit Solaranlage gekauft... ich hoffe mit der Investition daraus noch mehr nutzen zu haben.

Jeder Tag an dem ich den Holzkessel nicht anheizen muss ist für mich wertvoll


Es fehlen ein paar Rahmendaten. Daher rekonstruiere ich zur ersten Orientierung (bestmögliche Schätzung) diese Daten aus der Anlagenbeschreibung, vorbehaltlich der offenen Details. Es kann also hier und da im Detail zu Abweichungen kommen.

Kessel und Speicherausstattung sprechen für eine Heizlast von 8 bis 10 kW mit 20.000 kWh Wärmebedarf im Jahr und je nach Holzsorte ca. 15 m³ Holzverbrauch.

In solch einem Umfeld kann eine 7 m² STA rund 2500 kWh netto (genutzte Wärme) im Jahr einbringen. Es ist aber nur eine Trinkwasser-STA und bei nur zwei Personen mit wenig Brauchwasserbedarf wird dieses Potential nicht ausgeschöpft. Es ist also noch Luft für ein Bisschen Heizungsunterstützung drin. Eine realistsche Annahme wären Größenordnungen von aktuell 1500 kwh Netto genutzt und eine denkbare Steigerung um weitere 1000 kWh durch Umbau auf Heizungsunterstützung. Das wären je nach Temperatureinstellung rund ein dutzend Speicherladungen über den Winter verteilt, was dir ein paar Tage Ruhe in der Überganszeit einbringt und ein paar mal nachlegen im Winter erspart

Das ist nicht glohrreich, aber die Anlage ist da und der Umbau ist machbar, meist einfach, preiswert und sinnvoll. Hier wäre ein Anlagenschema erforderlich, damit man konkrete Vorläge machen kann. Nur dann kann man konkret sagen was wo zu ändern ist.

Die Idee mit dem Palttenwärmetauscher:
Stichwort: solare Direktheizung

Rückkühlung von Trinkwasserspeicher in den Heizpuffer zur Stagnationsvermeidung:
Das geht einfach mit einem Thermostat am Trinkwasserspeicher für die Speicherladepumpe, ergänzt um einen Umschalter zwischen Fröhling Regler und Thermostat.

Zitat von la boca Beitrag anzeigen
Hallo Mika,

Doch die LWWP kam von mir ins Spiel,weil der TE hiervon sprach:

Zitat von Heiner33 Beitrag anzeigen
Jeder Tag an dem ich den Holzkessel nicht anheizen muss ist für mich wertvoll

[...]
Es soll ja auch kein Umstimmen sein. Heiner soll nur mal rechnen.

la boca


Das ist genau der Punkt. Wir haben selbst einen 25 KW Holzvergaser mit 2000 Liter Speicher + Trinkwasserspeicher, wobei der Trinkwasserspeicher vorher schon da war und einfach belassen wurde. Holz und Feuer klingt zwar romantisch nach Natur, Bio, Öko... Aber ohne ein zweites Heizgerät ist man damit ziemlich an der kurzen Leine. Eine manuelle Feuerung ohne zweite Heizung ist daher für die meisten
eine Zumutung und nicht zu empfehlen.

Will man nicht ständig an den Kessel gekettet sein, ist eine STA nur eine mäßige Hilfe (siehe oben). Sie entlastet nur wenig, was aber immerhin im Sommer dank geringem Bedarf reicht. Daher ist der Wunsch nach mehr Untersttützung mehr als verständlich. Was eine Nachrüstung für Heizungsunterstützung bringenkönnte, habe ich ja schon geschrieben.

Will man eine erntzunehmende Entlastung in der Heizsaison, dann braucht man eine Wärmequelle, welche auf Anforderung liefert und auch Umsatz machen kann und nicht je nach Sonnenschein mal so und mal so ein Bisschen zuheizt!

Zeit: 14.06.2019 14:41:33
1
2794854
Zitat von uwh_de Beitrag anzeigen
Zitat von la boca Beitrag anzeigen
[...]

Moin moin,
es ist aber auch erstaunlich wie nahezu jedes Solarthema mit PV zu geckleistert wird! Es wird dabei immer vermittelt, das alles was man bisher getan hat falsch war, als ob PV das Allheilmittel wäre

☼ Grüße
Uwe ☺


Das ist als andere als "erstaunlich".

Es gibt einen Wunsch / eine Aufgabe / ein Problem. Und dazu gibt es mehrere Lösungen! Es ist bedauerlich, daß es hier immer wieder als negativ bis fanatisch gewertet wird, blos weil man ich nicht schon vorher per Vorurteil auf STA festlegt und mit anderen Optionen Vergleicht. Umgekehrt wird schon eher ein Schuh draus.

Ein sachlicher Vergleich der Optionen ist zu empfehlen. Nur STA zu erlauben und die anderen Optionen aus der Diskussion zu "verbieten" ist ein Problem.

Der Hauptwunsch ist die Entlastung beim Feuern
Zitat:
Jeder Tag an dem ich den Holzkessel nicht anheizen muss ist für mich wertvoll

Es gibt zwar eine Brennstoffeinsparung, aber die wurde noch nicht einmal angesprochen.

Eine STA bringt da im allgemeinen nur eine begrenzte Entlastung.
Die günstige Erweiterung um die HU bringt auch noch ein Bisschen.

Die Erweiterung der Kollektorfläche hat aber ein schlechtes kosten/Nutzen-Verhältnis. Zudem ist die Wirkung sehr begrenzt. Der Sommer ist schon abgedeckt. Man steigert nur den Winterertrag. Es geht um ein paar hundert kWh zusätzlich, schafft es vielleicht gerade in den kleinen vierstelligen Bereich oder man benötigt extrem viel Fläche mit entsprechenden Kosten.

Die alternative "PV" ist, anders als die STA-Erweiterung, nicht auf den ungedeckten Wärmebedarf im Winter beschränkt. Sie kann das solare Angebot des ganzen Jahres nutzen. Zudem ist Strom viel mehr Wert, auch wenn Einsparung und Wirtschaftlichkeit hier nicht ganz vorne stehen.

Die Alternative "WP" ermöglicht auf Wunsch / bei Bedarf eine vielfach stärkere Entlastung, was im Fokus der Fragestellung steht. Schon eine kleine und günstige LWP mit 5 kW kann bei Wunsch / Bedarf leicht 80% oder mehr Deckung übernehmen. Das wären 10.000 bis 15.000 kWh.

Ja, es kostet dann Strom. Das steht aber nicht im Fokus, und wenn doch, führt es uns zur PV.

Nur zum Vergleich: Eine STA die weitere auch nur 5.000 kWh liefern soll, kostet fünfstellig. 10.000 kwh und mehr geht in Richtung Sonnenhaus mit Megapuffer (viele Kubikmeter Speicher). Die Kosten sind extrem. Der Platzbedarf ist extrem. Die Baustelle macht das Haus in der Regel zumindest vorübergehend unbewohnbar.

Warum ist es jetzt "böse" alternativen zur STA anzusprechen?

Kosten:
Hier geht es drunter und drüber:
Dabei stellt sich stets die Frage ob man es machen läßt oder selber macht.

-Die Nachrüstung der HU ist für die veranschlagten 500€ machbar.
-Eine kleine STA-Erweiterung kostet mehr und bringt wenig. Man kann 50€ Zuschuß pro m² beantragen.
-Eine kleine WP mit Zubehör bekommt man für ca. 3000 €, sagen wir 3500€. Man kann 1500€ Förderung beantragen. Bei der Entlastung spielt man in einer völlig anderen Liga! (siehe oben)
-WP+PV: Es müssen keineswegs 15.000€ werden. Man hat es in der Hand, wie groß die PV werden soll. Bei den Einsparungen / Einnahmen steht man dafür auch wieder in einer ganz anderen Liga!
-Über die kosten der großen STA brauchen wir dann gar nicht mehr diskutieren.

Man sollte also schon darauf achten, was man mit einander Vergeicht. Man kann über die Kosten meckern. Dabei gibt es aber auch massive Unterschiede bei den Ergebnissen und für ähnliche Ergebnisse wäre die STA extrem teuer!

Es ist zu klären, wieviel Entlastung beim Feuern benötigt / gwünscht wird.

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Solaranlage umbauen für Heizungsunterstützung
Zeit: 14.06.2019 14:41:33
1
2794854
Zitat:
...
Zitat:
...
[...]
Moin moin,
es ist aber auch erstaunlich wie nahezu jedes Solarthema mit PV zu geckleistert wird! Es wird dabei immer vermittelt, das alles was man bisher getan hat falsch war, als ob PV das Allheilmittel wäre

☼ Grüße
Uwe ☺

Das ist als andere als "erstaunlich".

Es gibt einen Wunsch / eine Aufgabe / ein Problem. Und dazu gibt es mehrere Lösungen! Es ist bedauerlich, daß es hier immer wieder als negativ bis fanatisch gewertet wird, blos weil man ich nicht schon vorher per Vorurteil auf STA festlegt und mit anderen Optionen Vergleicht. Umgekehrt wird schon eher ein Schuh draus.

Ein sachlicher Vergleich der Optionen ist zu empfehlen. Nur STA zu erlauben und die anderen Optionen aus der Diskussion zu "verbieten" ist ein Problem.

Der Hauptwunsch ist die Entlastung beim Feuern
Zitat:
...
Jeder Tag an dem ich den Holzkessel nicht anheizen muss ist für mich wertvoll
Es gibt zwar eine Brennstoffeinsparung, aber die wurde noch nicht einmal angesprochen.

Eine STA bringt da im allgemeinen nur eine begrenzte Entlastung.
Die günstige Erweiterung um die HU bringt auch noch ein Bisschen.

Die Erweiterung der Kollektorfläche hat aber ein schlechtes kosten/Nutzen-Verhältnis. Zudem ist die Wirkung sehr begrenzt. Der Sommer ist schon abgedeckt. Man steigert nur den Winterertrag. Es geht um ein paar hundert kWh zusätzlich, schafft es vielleicht gerade in den kleinen vierstelligen Bereich oder man benötigt extrem viel Fläche mit entsprechenden Kosten.

Die alternative "PV" ist, anders als die STA-Erweiterung, nicht auf den ungedeckten Wärmebedarf im Winter beschränkt. Sie kann das solare Angebot des ganzen Jahres nutzen. Zudem ist Strom viel mehr Wert, auch wenn Einsparung und Wirtschaftlichkeit hier nicht ganz vorne stehen.

Die Alternative "WP" ermöglicht auf Wunsch / bei Bedarf eine vielfach stärkere Entlastung, was im Fokus der Fragestellung steht. Schon eine kleine und günstige LWP mit 5 kW kann bei Wunsch / Bedarf leicht 80% oder mehr Deckung übernehmen. Das wären 10.000 bis 15.000 kWh.

Ja, es kostet dann Strom. Das steht aber nicht im Fokus, und wenn doch, führt es uns zur PV.

Nur zum Vergleich: Eine STA die weitere auch nur 5.000 kWh liefern soll, kostet fünfstellig. 10.000 kwh und mehr geht in Richtung Sonnenhaus mit Megapuffer (viele Kubikmeter Speicher). Die Kosten sind extrem. Der Platzbedarf ist extrem. Die Baustelle macht das Haus in der Regel zumindest vorübergehend unbewohnbar.

Warum ist es jetzt "böse" alternativen zur STA anzusprechen?

Kosten:
Hier geht es drunter und drüber:
Dabei stellt sich stets die Frage ob man es machen läßt oder selber macht.

-Die Nachrüstung der HU ist für die veranschlagten 500€ machbar.
-Eine kleine STA-Erweiterung kostet mehr und bringt wenig. Man kann 50€ Zuschuß pro m² beantragen.
-Eine kleine WP mit Zubehör bekommt man für ca. 3000 €, sagen wir 3500€. Man kann 1500€ Förderung beantragen. Bei der Entlastung spielt man in einer völlig anderen Liga! (siehe oben)
-WP+PV: Es müssen keineswegs 15.000€ werden. Man hat es in der Hand, wie groß die PV werden soll. Bei den Einsparungen / Einnahmen steht man dafür auch wieder in einer ganz anderen Liga!
-Über die kosten der großen STA brauchen wir dann gar nicht mehr diskutieren.

Man sollte also schon darauf achten, was man mit einander Vergeicht. Man kann über die Kosten meckern. Dabei gibt es aber auch massive Unterschiede bei den Ergebnissen und für ähnliche Ergebnisse wäre die STA extrem teuer!

Es ist zu klären, wieviel Entlastung beim Feuern benötigt / gwünscht wird.
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