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RGK und entsprechende Dämmung
Verfasser:
marcel16
Zeit: 17.06.2019 18:27:07
0
2795739
Hallo zusammen,
ich lese nun anlässilich meines Hausbaues seit einiger Zeit hier im Forum und bin begeistert 😊 Viel geballtes Fachwissen. Ursprünglich um die „beste“ Luft Wasser Wärmepumpe zu finden. Es dauerte nicht lange und ich war vom RGK, also Sole/Wasser, angefixt. Weiß aber noch nicht so ganz, ob ich mit das in Eigenleistung zutraue oder ob ich doch auf die LWP schwenke.

Gebaut werden soll ein 1,5 geschossiges Einfamilienhaus mit Keller. Das 709 m² Grundstück mit 2m Hanglage (2m Gefälle an der kurzen Grundstücksseite) ist unbebaut. Wohnfläche ca. 160m² + 60 m² Einliegerwohnung im Keller. PLZ 35XXX. Es ziehen zunächst 3 Personen ein. Perspektivisch werde maximal 6 Personen im Haus wohnen. Ich stehe also noch komplett am Anfang mit der Planung und wäre, wenn nötig, je nach Art bereit Änderungen für den RGK an der Anordung des Grundstücks vorzunehmen. Ich lese hier auch viel von „Kämpfen“ mit den HB, deshalb möchte ich gerne gut vorbereitet sein.

Das Haus soll mindestens nach KFW 55 Standard erbaut werden. Im Falle des Massivbau würde ich einen ungefüllten T8/9 favorisieren. FBH 32/28 + Wandheizung im Bad mit ähnlichen Kreislauflängen. Innenwanddämmung Bad angedacht. Verlegeabstand je nach Raum 10-15 cm. Ziel 21 bis 22 ° im Schnitt.

Ich favorisiere aktuell eine modulierede Nibe WP mit Kühlmodul. Vermutlich aber auch nur, weil die hier immer gut weg kommt. Ihr habt ganze Arbeit geleistet😊 Dabei habe ich es bisher so verstanden, dass in Abhägigkeit der Heizlast der untere Wert der Modulation nicht zu hoch gewählt werden sollte (Takten). Das Kühlen über die Wärmepumpe ist mir sehr wichtig. In jedem Fall bekommt sie einen eigenen Zähler für JAZ. Ggf. ist ein Holzofen im Wohnzimmer geplant.

Bei der Betonkernaktivierung bin ich noch skeptisch bzw. hab es noch nicht so ganz verstanden.

PV ist eingeplant und wird mindestens vorbereitet. Lüftungssysteme sind keine geplant. Ein zentrales System schließe ich in jedem Fall aus. Ein dezentrales System mit Wäremrückgewinnung wäre eine Überlegung wert.

Wie so oft im Forum erläutert ist kein Pufferspeicher geplant.

Anbei ein erster laienhafter Versuch zum RGK. Bezüglich Boden bin ich recht unsicher. Man sagt, es sei eine dünne Schicht Mutterboden und darunter dann lehmartig. Nördlich grenzt ein kleiner Bach/Rinsal an das Grundstück.

https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=hq8gdRtdDEGYaCuPpZgp

1. Ist die Hanglage für den RGK ein Problem und muss ausgeglichen werden ?
2. Auf welche Tiefe sollte ich gehen, wenn ich – irgendwo - noch ein Gartenhäuschen drauf stellen will?
3. Muss die Grundstücksordnung noch etwas verändert werden, damit ausreichend Platz für den RGK ist ? Geht man von sandigem Lehm aus könnte es mit der Heizleistung + die 1KW Zuschlag des Grabens kritisch werden (Bodengutachten wird noch erstellt).
4. Welche Temperaturen sind beim Kühlen realisierbar ? Beispielsweise Außentemperatur 32 Grad innen 24 Grad?
5. Welche Temperatur kann ich im Badezimmer erwarten/realisieren ? Stichwort kein ERR. Ist eine zusätzliche Wandheizung ausreichend, wenn man deutlich höhere Temperaturen erzielen will ( z.B. 25 Grad ?).
6. Ab welchen Abständen zur Wärmepumpe der Nassräume ist eine Zirkulation oder ein Durchlauferhitzer erforderlich (Kein Puffer)?
7. Was könnt ihr mir für die Außen und Innendämmung und für die Bodenplatte (Schwedenplatte) empfehlen ?
8. Macht es Sinn auch die Schlafzimmerinnenwände zu dämmen, da ich im Schlafzimmer gerne 16 bis maximal 18 Grad hätte.
9. Was denkt Ihr dazu neben dem Pufferspeicher auch den WW Speicher weg zu lassen und dies über Durchlauferhitzer in Bad, Küche abzufangen (solartauglich)?
10. Wärmepumpe. Was ich bisher so gelesen habe müste eine 1,5-6 KW WP ausreichen?
11. Smart Grid WP zum WW Speicher oder zum Heizkreis sinnvoll ?
12. In welchen Räumen würde ein dezentrales Lüftungssystem Sinn machen ?
13. Woher bekomme ich den ENEV Nachweis?

So das waren viele Fragen die sich in letzter Zeit aufgestaut haben :D

Ich bedanke mich schon jetzt für euren kritischen Bemerkungen.
Gruß Marcel

Verfasser:
winni 2
Zeit: 18.06.2019 11:48:14
0
2795904
Hallo Marcel,

schön, das Du Dich mit der Sache schon detailliert im Vorfeld auseinander
setztst.

Zu:

1. Kein Problem, die Luft muss nur am Anfang gut aus dem Kollektor gespült werden.

2. 1,7 Meter sollten mit einer Holzhütte reichen.

3. Was meinst Du mit "1 kW" Zuschlag? Den braucht Dein Entwurf nicht.
Die genaue Planung sollte man machen, wenn die Heizlast bestimmter ist.
H,t 0, 3 wäre kein ambitioniertes Ziel. Für mich fängt ein gutes H,t bei 0,25
an.

4. Das hängt von der Luftfeuchtigkeit und disziplinierter Verschattung ab.
Kann ich nicht einschätzen.

5. Eine deutlich höhere Temperatur in einzelnen Räumen ist in einem Neubau
schwierig und für mich ist es auch sinnfrei dauerhaft 25 Grad im Bad zu haben.
Wenn man es denn braucht, kann man besser zeitweilig direktelektrisch
zuheizen.

6. Das hängt von den Rohrdimensionen ab. U.U. macht es Sinn zu Verbrauchs-
stellen mit schnellem Reaktionsbedarf eigene, sehr dünne Leitungen zu legen.
Grundsätzlich würde ich ein Haus möglichst so planen, das die Nassräume
neben und übereinander liegen und der Warmwasserspeicher dort in der Nähe
ist. Warmwasserspeicher und Wärmepumpe müssen nicht am selben Ort liegen.

7. Das Du nicht an Dämmdicken sparst. Das sind im wesentlichen nur Material-
mehraufwände.

8. Ja, bei den Anforderungen zwingend, würde ich sagen. Die Dämmung kann
auch durch den "Stein" selber erreicht werden.

9. Das ist komfortmässig und wasserhygienisch optimal, aber bei Warmwasser
für 6 Personen wirtschaftlich nicht zu empfehlen und der Hausanschluss muss
das auch mitmachen...

10. Ja.

11. Wohl beides, aber nicht mit Speicher für den Heizkreis, ausser der Gebäude-
masse, wo die Betonkernaktivierung ins Spiel kommt.

12. In allen, aber ich halte viel mehr von einer zentralen Anlage.

13. Evtl. Architekt, Statiker, Energieberater.


Ufff, das nächste mal bitte weniger Fragen auf einmal...:-)

Grüsse

winni

Verfasser:
crink
Zeit: 18.06.2019 14:39:36
0
2795961
Moin Marcel,

ergänzend zu winni noch ein paar Punkte:

2. So lange das Gartenhäuschen nur max. 2x3 m misst und der Kollektor ausreichend dimensioniert ist, ist es ziemlich egal. Bei der Planung des Kollektors brauchst Du das Gartenhaus in dem Fall nicht weiter zu beachten.

3. Schieb das Haus etwas weiter nach oben/Osten, dann hast Du unterhalb/westlich des Hauses noch Platz für den Kollektor. Kellergrube am besten mit benutzen für den Kollektor, falls das bei schiefem Grundstück und Kellerfenstern möglich ist. Hier ein Vorschlag mit Kellergrubenkollektor.

4. Unbedingt genügend Dachüberstand/Rollläden/wasauchimmer in Richtung Süden und evtl. Westen einplanen, damit steht und fällt die Temperatur im Sommer. Der Kollektor liefert Dir im Juni noch viel Kühlleistung, aber im August wird es dann langsam weniger.

5. Wenn Du wirklich nennenswert höhere Temperaturen im Bad haben möchtest, dann dämme alle Innenwände des Bades und sorge für viel Heizungsrohr im Bad. Ein Trick wären kombinierte Heizkreise, also warmer Vorlauf vom Heizkreis ins Bad und kühler Rücklauf vom gleichen Heizkreis ins angrenzende Schlafzimmer. Allerdings ist bei Nutzungsänderung der Räume dann die Flexibilität eingeschränkt. Wandheizung im Bad ist in jedem Fall empfehlenswert.

7. Speziell unter der Bodenplatte genügend dämmen, da mit Fußbodenheizung hier ein höheres Temperaturniveau anliegt und die Wärme ja das Haus und nicht das Erdreich unter dem Haus heizen soll.

8. Das wird im Sommer schwierig ohne Klimaanlage zu erreichen sein. Wenn die Durchschnittstemperatur draußen 18 Grad beträgt (dieser Juni wird zumindest in Hamburg wärmer...), dann musst Du im Haus aktiv kühlen. Passive Kühlung hilft nur ab mindestens 23 Grad Innentemperatur.

9. Evtl. einen Durchlauferhitzer für die Einliegerwohnung planen, das macht die Abrechnung einfach und es gibt keine Komfortprobleme. Für die Hauptwohnung am kostengünstigsten mit WW-Speicher ab 3 Bewohnern.

10. Wahrscheinlich reichen 6 kW Heizleistung der WP, aber dazu warte ersteinmal die EnEV-Berechnung ab, dann lässt sich die Heizlast abschätzen.

11. Smart Grid halte ich bei einem Neubau mit Sole-WP und auf besonders niedrige Temperaturen ausgelegte FBH für Spielzeug - die WP verbraucht sowieso sehr wenig, das Einsparpotential ist gering. Noch steht die Strompreiszusammensetzung einer sinnvollen Smart-Grid-Anwendung im Wege. Informiere Dich zB bei aWATTar, ob in Deiner Region ein entsprechender Stromtarif Sinn macht.

12. Überall wo sich über einen längeren Zeitraum Personen aufhalten oder wo viel Wasser verdunstet.

13. Die EnEV-Berechnung muss vom verantwortlichen Architekt, Bauing, Statiker durchgeführt werden. Dabei bitte in Iterationen vorgehen: Erste Version dient Dir als Grundlage, was alles noch verbessert werden kann. Dann bitte mit Verbesserungen nochmals (und nochmals...) berechnen lassen. Viel Dämmung hilft viel. Bitte einen H'T-Wert von weniger als 0,25 W/m²K anstreben, alles andere ist eines Neubaus mit KfW55 nicht würdig.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
marcel16
Zeit: 20.06.2019 13:26:09
0
2796423
Hallo zusammen,

erstmal Danke Winni und crink für die umfassende Rückmeldung. Schaut im Folgenden genauso umfassend aus, ist aber nicht ganz so :)

1. Heißt eine Steigung der Rohre von 2m ist kein Problem.

2. Unter die Holzhütte ca. 10m² sollte schon eine einfache Bodenplatte. Problem?

3. Ziel sollte H,t 0,25 ist verstanden 😊. Ich hatte bezüglich des Zuschlags von 1KW als Sicherheit vom Graben zur Heizlast gelesen. Wie schaut ein Kellergrubenkollektor aus bzw. was ist der Unterschied zum „normalen“ ? Die östliche Böschung ist sehr steil, quasi so steil wie möglich, gedacht, da diese für die Einliegerwohnung den Keller „frei legt“. Der Höhenausgleich von ca.2,5m muss sicher mit einer Art Mauer gemacht werden. Sorry hatte ich nicht eingezeichnet. Deshalb vermute ich, dass der RGK dort nicht verlaufen kann/sollte. Wird vermutlich erst mit dem Bau des Kellers angelegt. Welcher Art Fußweg kann ich mit dem RGK realisieren ? Habe ihn mal eingezeichnet, denn die Haustür wird an der nördlichen Seite sein

https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=K84rEx5Xxd24qNvlXztl

4. Passive Kühlung ist keine Klimaanlage, verstanden. Verschattung wichtig. Die Kühlleistung wird je tiefer der Graben um so besser bzw. auf das Jahr gesehen konstanter nehme ich an.

5. Also Fußbodenheizung mit Wandheizung und für die phasenweisen hohen Temperaturen einen elektrischen Heizkörper. Aus genannten Gründen von crink würde ich die Vor/Rücklaufgeschichte nicht weiter verfolgen.

6. Das übereinanderlegen der Räume könnte schwer werden. Verschiebe ich mal etwas bis die Angebote endlich vorliegen.

7. Bodenplatte meint dann die des Kellers/Einliegerwohnung. Würde eine gesonderte Dämmung des Bodens „oben“ obsolet machen oder ?

8. Im Sommer liegen die Temperaturen natürlich etwas höher. Außerhalb der drei wärmsten Monate sollte dies aber zu erreichen sein oder ?

9. Aslo WW Speicher auf jeden Fall für das „Haus“ + Durchlauferhitzer für die Einliegerwohnung.

10. Also eine modulierende 1,5-6 kW Nibe ohne integrieten WW Speicher und vielleicht Smard Grid fähig.

11. Kann ich mir die BKA wie eine Fußbodenheizung in der Decke vorstellen ?

12. Bei einer Zentralen Anlage bin ich echt skeptisch aus drei, vielleich klischeemäßigen, Gründen. Invest, Sauberkeit der Anlage, der entstehnde Zug. Hinzu kommt, dass ich das Fenster einfach auch mal gerne offen habe.

13. Was muss ich bei einer Zisterne im Kontext des RGK beachten ?

Danke für die Antworten 😊
Danke und Gruß Marcel

Verfasser:
winni 2
Zeit: 20.06.2019 15:22:19
0
2796442
1. Ja.

2. Bei 2 Meter nicht, aber es könnte nicht schaden die Dachentwässerung
der Hütte unter der Bodenplatte zu versickern, denke ich.

3. Ich würde mal so sagen, maximal 0,25 wäre gut. :-)
Hier siehst Du Bilder von einem Kellergrubenkollektor:
http://htdialog.de/Forum/t/197526/Grabenkollektor?PostSort=1
Wenn unter einem Fussweg Kollektor liegt, ist es gut wenn der Belag
wenigstens z.T. wasserdurchlässig wäre.

Deinen Kollektor würde ich so vereinfachen:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=bJTO8dkg5pP6gTqPxS4w
Gleiche Soletemperatur mit weniger Aushub und belegter Gartenfläche.

4. Ja, aber die Arbeitsicherheit beim Grabenbau nicht aus dem Auge
verlieren.

5. Ja.

6. Muss nicht übereinander sein, aber möglichst nahe beieinander.

7. Ja, bei guter Dämmung unter der Bodenplatte. Es gibt auch die Möglichkeit
auch noch den Estrich einzusparen und die ganze Bodenplatte wird zum
Wärmespeicher:https://www.schwedenplatte.de/information/

9. Ja, würde ich auch so machen.

10. Ja.

11. Ja, der Vorteil ist, das nicht nur die Estrichmasse, sondern die ganze
Betonplatte aktiv als Wärmespeicher erschlossen wird.

12. Ja, kostet Geld, aber die meisten die sie haben, wollen sie nicht mehr
missen. Sauberkeit ist mit Filtern an den Abluftventilen kein Thema, Zug
mit richtiger Auslegung und vernünftigem Luftwechsel auch nicht.

13. Eigentlich nichts besonderes. Dyarne legt da bei seinen Projekten sogar
gerne mal ein paar Kringel Solerohr um das untere Drittel von Zisternen
und nutzt sie so auch als Wärmequelle.

Verfasser:
marcel16
Zeit: 21.06.2019 15:13:35
0
2796610
Gemoje,

vielen Dank für die Infos.

Danke für den Vorschlag des RGK. Der schaut echt gut aus. Ich werde, wenn es konkreter wird, bestimmt noch kleine Änderungen vornehmen müssen.

Zum Thema Dämmung werde ich denke ich später nochmal genauer nachfragen :)

Also erhöht die BKA nur die Kreislsläufe der FBH oder wie stellt man sich das vor ?

Was kostet eine vernünftige Lüftungsanlage ?

Wickel ich die Rohre direkt um die Beton-Zisterne ?

Danke und Gruß

Verfasser:
winni 2
Zeit: 21.06.2019 18:06:55
0
2796636
Ja, mit der BKA gibt es im Prinzip noch ein paar Heizkreise mehr.
Normal werden die dann mit dickerem Rohr und größerem Verlege-
abstand in die Betondecke eingebracht.
Da sollte man mit dem Statiker vorher darüber reden.

Kosten Lüftungsanlage würde ich bei Deiner Hausgröße bei aufwärts
10000,-- Euro, fertig montiert, sehen.
Einliegerwohnung würde ich rauslassen oder eigenes Zentralgerät
geben. Für die Einliegerwohnung könnte man Warmwasser auch über
die kompakte Warmwasserwärmepumpe nuos 100 machen:
https://www.idealo.de/preisvergleich/MainSearchProductCategory.html?q=nuos+100&utm_campaign=Preisvergleich_13&utm_content=nuos+100+broad&utm_medium=cpc&utm_source=bing&utm_term=nuos+100
Führt man das Abluftrohr nach draussen, hat man damit eine Art Zwangs-
lüftung mit Wärmerückgewinnung ins Warmwasser.

Zur Betonzisterne:
http://www.htdialog.de/Forum/t/217308/RGK-im-Altbau-Anfangsphase-Sanierung?PostSort=1

Grüsse

winni

Verfasser:
marcel16
Zeit: 21.06.2019 19:14:50
0
2796644
Gemoje,

ich vermute das muss man dann bei der Planung der FBH berücksichtigen. Rohrdurchmesser und Kreislauflänge etc.

Der Invest ist es mir offen gestanden nicht wert, obwohl das auf lange Sicht mit Sicherheit wirtschaftlicher ist.

Was spricht für ein eigenes Zentralgerät bei der Einliegerwohnung?


Gruß

Verfasser:
winni 2
Zeit: 22.06.2019 13:42:14
0
2796789
Für das eigene Zentralgerät spricht der zuortbare Stromverbrauch und
das die Bewohner die Lüftung nach ihrem Gusto einstellen könnten.

Die Nuos-Lösung ist billiger und ich habe eine Zwangslüftung, wenn
Feuchtigkeit über Duschen, etc. in die Wohnung eingebracht wurde.

Grüsse

winni

Verfasser:
marcel16
Zeit: 22.06.2019 15:34:03
0
2796798
Gehen wir vorerst mal davon aus, dass kein Lüftung verbaut wird.
Wie würde man die Energieversorgung der Einliegerwohnung differenziert festhalten ?
Strom bzw. Durchlauferhitzer natürlich über einen eigenen Zähler. Wie würde man es am besten mit der Heizung machen ?

Ansonsten Danke für die Infos. Ich werde sicher später noch einmal detalliert auf das ein oder andere zurück kommen. Nun warte ich auf die Angebote der Baugträger (schon 4 Wochen) :(

Gruß

Verfasser:
winni 2
Zeit: 22.06.2019 16:18:38
0
2796804
Bei den Heizkosten im selbst bewohnten 2-Familienhaus hast Du
gesetzlich alle Freiheiten.

Normal würde ich sagen, Stromkosten der Wärmepumpe erfassen
und dann nach m2 verteilen. Das geht hier so aber nicht, weil da
Warmwasserkosten von Dir enthalten wären.
Ich würde eine plausible Heizkostenpauschale vereinbaren und die
Möglichkeiten einer Anpassung, wenn sich Dein Strompreis verändert,
denke ich.

Erfassung mit Wärmemengenzählern wäre aufwändig, weil da bräuchte
man 3- oder 4 Zähler und die Eichfrist dieser läuft auch regelmässig ab.
Für eine grundsätzliche Einbaumöglichkeit würde ich aber der Einlieger-
wohnung einen eigen Heizungsstrang und Heizkreisverteiler geben.

Grüsse

winni

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